Der Ortsteil Salzwoog ist ein kleines Dorf im Tal des Salzbaches. Schon im Jahr
1150 wird an dieser Stelle eine “Salzbrücke” erwähnt. Wenn damals dort eine
Siedlung war, so ist sie schon bald wieder untergegangen. Hier verlief die
Salzstraße der Römer. Salz wurde damals vom Lothringischen nach Speyer
transportiert.
Die Geburt des Ortes Salzwoog geschah im Jahr 1727 durch die Brüder
Kettenring, durch die Errichtung einer Sägemühle und eines Hofgutes. Daran
erinnert heute das “Kettenring’sche Haus”, ein Fachwerkbau, der von seinem
jetzigen Besitzer restauriert wurde. Den Betrieb der Mühle hat man nach dem
2. Weltkrieg eingestellt.
Die Wanderung beginnt in Lemberg auf dem Parkplatz unterhalb der Burgruine.
Wir gehen durch den Hohlweg am Parkplatz, durchwandern mit der gelben
Scheibe den Langenberg mit seinem Hochwald zum Maiblumenfelsen. Von dort
hat man eine wunderschöne Aussicht in den Wasgau und die Nordvogesen. Über
einen Pfad geht es von hier bergab mit der gelben Scheibe bis nach Salzwoog.
Auf der gegenüberliegenden Talseite wandern wir auf der Landstraße ( L 487 ) in
Richtung Fischbach. Etwa 1 km nach dem Ortsende von Salzwoog zweigt ein
Fahrweg rechts ab. Hier ist das Hinweisschild “Teufelstisch - Langmühle”
angebracht.

                                                          Lemberger Teufelstisch                                                                                        Maiblumenfels

Der Weg führt über einen Bergrücken zum Salzwooger Teufelstisch,
einem fantastischen Sandsteinfelsen, der dem bekannteren Teufelstisch bei
Hinterweidenthal in nichts nachsteht. Nach dem kleinen Abstieg auf der anderen
Seite treffen wir auf einen Weg mit der Markierung “gelber Balken”. Dieser
folgen wir nach rechts in nordwestliche Richtung und kommen kurz darauf zum
Storrbachtal. Hier gehen wir nach rechts ein kleines Stück auf der befestigten
Straße, dann über die Brücke und überqueren die Straße. Nach kurzer Gehzeit
kommen wir ins Salzbachtal, überqueren die Landstraße, immer dem gelben
Balken folgend, der uns bis zum Klosterbrunnen führt. Bei der dortigen Quelle
und den Waldweihern hat der Pfälzerwaldverein eine Schutzhütte errichtet. Ein
idealer Rastplatz vor dem Aufstieg nach Lemberg.
Jetzt marschieren wir in westlicher Richtung leicht bergauf mit dem gelben
Balken bis zum Lemberger Friedhof. Von hier ist es nur ein kleines Stück auf der
Straße Richtung Burgruine bis zu unserem Ausgangspunkt.

 
                                                   Klosterbrunnen                                                                                                                   Langmühler Aussicht
Wanderer, die es sportlicher lieben, gehen vom Klosterbrunnen zunächst mit dem
gelben Balken weiter, bis sie auf die Lokalmarkierung 4, und über den steileren
“Maurerpfad” nach oben kommen. Vorbei an der “Langmühler Aussicht”, dem
Startplatz der Lemberger Gleitschirmflieger, treffen die Sportsleute wieder auf
die gelbe Scheibe. Diese führt nach rechts direkt zum Parkplatz.
Der zünftige Abschluß der Tour kann in der Burgschänke stattfinden. Die tolle
Rundumsicht und der Besuch des Burgeninformationszentrums
(Mittwoch - Sonntag ab 11 Uhr geöffnet) lohnen den kurzen Aufstieg.
 
Wanderstrecke: 12 km
 
Gehzeit: 3 Stunden
 
Steigungen: mäßig
 
Start und Ziel: Parkplatz Burgruine Lemberg
 
Wanderzeichen: gelbe Scheibe, gelber Balken, Lokalmarkierung 4
 
Ausrüstung: feste Schuhe, normale Wanderbekleidung
 
Einkehrmöglichkeiten: Burgschänke und Lemberger Gastronomie